Betonstein-Rechner

Wandabmessungen
Steinformat

Standard-CMU 8 × 8 × 16 Zoll für tragendes Mauerwerk.

Weitere Angaben
Kostenschätzung
Materialschätzung
Zu bestellende Steine—
Geschätzte Materialkosten—
Netto-Wandfläche—
Netto-Steinzahl—
Mörtelsäcke (80 lb)—
Kosten der Betonsteine—
Geschätzte Mörtelkosten—

Ausgangspunkt ist ein Standardstein mit 8 × 8 × 16 Zoll Nennmaß (1,125 Steine/ft²) und 3/8-Zoll-Mörtelfugen. Prüfen Sie bei Sonderformaten die Herstellerangaben.

Für einen Quadratmeter Wand werden etwa 12,1 Standard-Betonsteine mit einer Sichtfläche von 8 × 16 Zoll benötigt. Dazu kommen ungefähr drei Säcke Mauermörtel zu je 80 lb beziehungsweise 36 kg pro 100 Steine. Geben Sie die Wandmaße ein, um Bestellmenge, Mörtelbedarf, Verschnitt und Materialkosten zu berechnen.

Stein- und Mörtelbedarf nach Wandgröße

Block- und Mörtelmengen für gängige Wandgrößen mit Standard-CMU mit 20 cm Tiefe und 0 % Verschnitt.
WandabmessungenWandflächeBetonsteine gesamtMörtelsäcke à 36 kg
3,05 m × 1,22 m (Stützwand)3,72 m²45 Steine2 Säcke
6,10 m × 1,83 m (Sichtschutzwand)11,15 m²135 Steine5 Säcke
7,32 m × 3,05 m (Garagenwand)22,30 m²270 Steine9 Säcke
15,24 m × 2,44 m (Fundamentseite)37,16 m²450 Steine14 Säcke

Betonsteine für eine Wand berechnen

Die Sichtfläche eines Standardsteins ergibt 1,125 Steine pro Quadratfuß Wandfläche, entsprechend etwa 12,1 Steinen pro Quadratmeter. In der Praxis wird deshalb meist nicht jede Schicht einzeln gezählt. Stattdessen messen Sie Länge und Höhe der Wand, ziehen Türen, Fenster und andere Öffnungen ab und multiplizieren die Nettofläche mit diesem Flächenfaktor. Der Rechner übernimmt diese Schritte und rundet die Bestellmenge einschließlich des gewählten Verschnitts auf ganze Steine auf.

Steintiefen und Formate

Viele CMU-Formate besitzen dieselbe nominale Sichtfläche von 8 × 16 Zoll, unterscheiden sich aber in der Tiefe. Tragende Steine mit 4, 6, 10 oder 12 Zoll Tiefe sind üblich. Solange die Sichtfläche gleich bleibt, ändert sich die Stückzahl für die Wand nicht. Tiefere Steine haben größere Hohlkammern und eine breitere Lagerfuge; dadurch können Gewicht, Mörtel- und Vergussbedarf steigen.

Faustregel für Mauermörtel

Vorgemischter Mörtel vom Typ S oder N liefert ein relativ vorhersehbares Volumen. Für eine Wand aus Steinen im Nennformat 8 × 8 × 16 Zoll gilt als Richtwert: drei Säcke zu je 80 lb beziehungsweise rund 36 kg pro 100 Steine. Bei 60-lb-Säcken sind ungefähr vier Säcke pro 100 Steine anzusetzen. Soll die fertige Wand mit Naturstein verblendet werden, ermitteln Sie dieses zusätzliche Oberflächenmaterial mit dem Stein-Rechner.

Standardformat 8 × 8 × 16 Zoll und der Unterschied zu Schlackenstein

Die Voreinstellung verwendet den typischen grauen CMU mit einem Nennmaß von 8 Zoll Höhe, 8 Zoll Tiefe und 16 Zoll Länge. Das Wort Nennmaß ist entscheidend: Der eigentliche Stein misst 7 5/8 × 7 5/8 × 15 5/8 Zoll. Die Differenz von 3/8 Zoll ist für die Mörtelfuge vorgesehen. Stein und Fuge ergeben dadurch glatte Gesamtmaße, sodass sich die Mauerwerksschichten gleichmäßig planen lassen.

In Deutschland und Europa sind andere metrische Steinformate verbreitet. Der Rechner lässt deshalb Länge, Höhe und Tiefe frei bearbeiten. Verwenden Sie die nominale Sichtlänge und Sichthöhe einschließlich der vorgesehenen Fuge oder prüfen Sie, wie der Hersteller seinen Flächenbedarf angibt. Die voreingestellten Mörtelwerte basieren auf nordamerikanischen CMU-Formaten und sollten bei abweichenden Steinen mit den Produktdaten verglichen werden.

Schlackenstein oder Betonstein?

Die Begriffe werden im Alltag häufig gleich verwendet, bezeichnen technisch aber nicht genau dasselbe. Ein echter Schlackenstein enthält Kohleschlacke oder Flugasche als Zuschlag und ist leichter sowie weniger fest. Ein moderner Betonstein verwendet Sand und Kies und ist deshalb schwerer und fester. Für tragende Bauteile und erdberührte Wände ist Betonstein die geeignete Wahl. Bei gleichem Sichtformat bleibt die berechnete Stückzahl identisch; Unterschiede bestehen vor allem bei Gewicht, Festigkeit und zulässigem Einsatz.

Kernfüllung und Verguss bei bewehrten Wänden

Mauermörtel verbindet die Steine in Lager- und Stoßfugen. Vergussbeton beziehungsweise Mauerwerksverguss ist dagegen eine fließfähige Mischung, die in Hohlkammern eingebracht wird, um Bewehrungsstäbe einzubetten und die Wand tragfähig zu machen. Wände, die Erdlasten zurückhalten oder vertikale Lasten tragen, benötigen je nach Planung vertikale Bewehrung und gefüllte Kerne. Dieser Verguss ist ein eigener Baustoff und nicht in der oben berechneten Mörtelmenge enthalten.

Verguss wird nach Volumen ermittelt. Für eine vollständig gefüllte Wand gelten folgende Richtwerte:

Ungefährer Vergussbedarf zum Füllen aller Kerne je 100 Standardsteine mit 8 × 16 Zoll Sichtfläche. Abgeglichen mit der Blockfüllungs-Referenz von Inch Calculator.
SteinbreiteVerguss je 100 SteineSteine je Kubikyard
6 Zoll0,83 yd³ (0,63 m³)ca. 120
8 Zoll1,00 yd³ (0,76 m³)ca. 100
10 Zoll1,23 yd³ (0,94 m³)ca. 80
12 Zoll1,54 yd³ (1,18 m³)ca. 65

Viele Wände werden nur teilweise vergossen. Dabei befinden sich Verguss und Bewehrung in den Zellen mit vertikalen Stäben sowie häufig an Ecken und Öffnungen. Skalieren Sie den Vollfüllwert daher auf den Anteil der tatsächlich gefüllten Kerne. Werden beispielsweise nur ungefähr ein Drittel der Zellen gefüllt, wird auch nur etwa ein Drittel des vollen Vergussvolumens benötigt.

Freistehende Wände, Fundamente und Stützwände

Für jede gerade CMU-Wand wird die Steinzahl grundsätzlich über die Netto-Sichtfläche berechnet. Je nach Nutzung ändern sich jedoch Bewehrung, Verguss, Wanddicke und Fundament.

  • Freistehende Wände und Sichtschutz. Die Voreinstellungen eignen sich als erste Materialschätzung für Standardsteine, normale Mörtelfugen und einen Zuschlag für Endstücke, Ecken und Bruch.
  • Fundament- und Sockelwände. Gegen Erdreich werden oft tiefere Steine mit 8, 10 oder 12 Zoll verwendet. Solche Wände sind üblicherweise bewehrt und vergossen. Addieren Sie daher den passenden Kernfüllbedarf zu Stein- und Mörtelbestellung. Die erste Schicht steht auf einem Betonfundament; dessen Volumen lässt sich mit dem Beton-Rechner bestimmen.
  • Stützwände. Sie nehmen seitlichen Erddruck auf und benötigen eine fachgerecht bemessene Bewehrung, Kernfüllung, Entwässerung und Gründung. Bestimmen Sie den Stahlbedarf mit dem Bewehrungs-Rechner, sobald Abstände und Stabdurchmesser aus der Planung feststehen. Eine trocken gestapelte, unbewehrte Wand darf nicht wie eine statisch bemessene Stützwand behandelt werden.

Zu den Richtwerten: Die Faktoren für Steine pro Fläche und Mörtel folgen der Schätzmethode der CMHA sowie der unten genannten Inch-Calculator-Referenz. Die Kernfüllvolumen stammen ebenfalls aus dieser Blockfüllungs-Referenz. Vergussmenge, Bewehrungsabstand, Wanddicke und Fundamentabmessungen bei tragenden oder erdberührten Wänden sind Planungs- beziehungsweise Ingenieurentscheidungen. Prüfen Sie Bauunterlagen, Herstellerdaten und örtliche Vorschriften, bevor Sie Material bestellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Betonsteine braucht man pro Quadratmeter?

Für eine Wand aus Standard-CMU mit einer Sichtfläche von 8 × 16 Zoll benötigen Sie etwa 12,1 Steine pro Quadratmeter. Einschließlich der Mörtelfuge deckt ein Stein rund 0,083 m² ab. Multiplizieren Sie die Netto-Wandfläche mit 12,1, um die Stückzahl vor dem Verschnitt zu erhalten.

Wie viele Säcke Mauermörtel brauche ich für 100 Steine?

Für 100 Standard-Betonsteine werden ungefähr drei Säcke vorgemischter Mauermörtel zu je 80 lb beziehungsweise rund 36 kg benötigt. Das gilt für übliche 3/8-Zoll-Fugen und normalen Baustellenverlust. Bei kleineren 60-lb-Säcken sollten Sie mit etwa vier Säcken je 100 Steine rechnen.

Wie groß ist ein nominaler 8 × 8 × 16-Zoll-Stein tatsächlich?

Ein nominaler 8 × 8 × 16-Zoll-CMU misst tatsächlich 7 5/8 × 7 5/8 × 15 5/8 Zoll. Die fehlenden 3/8 Zoll sind für die Mörtelfuge vorgesehen, sodass Stein und Fuge zusammen glatte Nennmaße ergeben und sich die Schichten gleichmäßig einteilen lassen.

Wie viel Verschnitt sollte ich bei Betonsteinen einplanen?

Planen Sie 5 bis 10 Prozent zusätzliche Steine ein. Damit decken Sie Bruch, Schnittfehler und Sonderstücke an Enden und Ecken ab. Bei Wänden mit vielen Zuschnitten oder komplizierten Ecken ist der obere Wert sinnvoll.

Wie viel wiegt ein Betonstein?

Ein hohler Standardstein im Format 8 × 8 × 16 Zoll wiegt je nach Zuschlagstoff etwa 16 bis 18 kg. Leichtere Schlackensteine liegen eher bei 13 kg. Das ist besonders bei Transport und manuellem Abladen einer ganzen Palette wichtig.

Kann ich Standard-CMU für eine Stützwand verwenden?

Ja, Betonsteine werden häufig für Stützwände verwendet. Die Hohlkammern müssen jedoch entsprechend der Planung mit vertikaler Bewehrung versehen und mit Vergussbeton gefüllt werden, damit die Wand den Erddruck aufnehmen kann. Eine unbewehrte, trocken gestapelte Wand ist dafür in der Regel nicht ausreichend.

Wie viel Verguss brauche ich zum Füllen der Hohlkammern?

Für eine vollständig vergossene Wand aus 8-Zoll-Steinen können Sie mit ungefähr 0,76 m³ Verguss pro 100 Steine rechnen. Der Bedarf hängt von der Steinbreite ab: etwa 0,63 m³ bei 6 Zoll, 0,76 m³ bei 8 Zoll, 0,94 m³ bei 10 Zoll und 1,18 m³ bei 12 Zoll. Viele Wände werden nur in den bewehrten Kammern teilvergossen; zählen Sie daher nur die tatsächlich zu füllenden Zellen.

Was ist der Unterschied zwischen Schlackenstein und Betonstein?

Beide gehören zu den Mauersteinen, unterscheiden sich aber beim Zuschlagstoff. Ein echter Schlackenstein enthält Kohleschlacke oder Flugasche und ist dadurch leichter und weniger fest. Ein moderner Betonstein verwendet Sand und Kies, ist schwerer und fester. Für tragende oder erdberührte Bauteile ist Betonstein die passende Wahl. Die Sichtmaße und damit die berechnete Stückzahl sind bei gleichem Format identisch.

Was kostet eine Betonsteinwand?

Die Materialkosten hängen stark von Region, Steinformat und Händler ab. Tragen Sie oben Ihren Preis pro Stein und pro Mörtelsack ein, um eine passende Materialschätzung zu erhalten. Bewehrung, Verguss, Fundamentbeton, Lieferung und Arbeitslohn sind darin nicht enthalten. Für den fertigen Preis einer tragenden Wand sollten Sie ein lokales Angebot einholen.

Quellen